Das Land
Bergland, Granit und siebentausend Nuraghen, die seit der Bronzezeit stehen. Kein Boden, auf dem etwas leicht wächst.
Pizza aus dem Ofen, Pasta, frischer Fisch und Schnitzel vom Kalb. Mittags und abends in Obertshausen.
Anschrift: Badstraße 26, 63179 Obertshausen
Illustration einer Pizza Margherita von oben mit San-Marzano-Tomaten, Fior di Latte und Basilikum, daneben ein Olivenzweig
Aroma lässt sich nicht würzen, nur einkaufen.
Büffelmozzarella und Burrata, Bresaola, Venusmuscheln, Dorade und Schwertfisch. Was gut schmecken soll, muss gut eingekauft sein. Daran wird bei uns nicht gespart.
Illustration einer sardischen Landschaft mit Nuraghen-Rundturm, Zypressen, Olivenbaum und Bergen im Abendlicht
Brauchtum ist nichts anderes als Geduld.
Die Nuraghen stehen seit dreieinhalbtausend Jahren auf Sardinien. Ein Kalbsschnitzel wird von Hand geklopft, ein Teig geht in seiner eigenen Zeit auf. Manches lässt sich nicht beschleunigen.
Illustration der offenen See im Abendlicht, ein kleines Boot bringt Kisten von der Insel zum Festland
Hingabe misst man in Umwegen.
Zwei Pizzen auf unserer Karte heißen nach unseren Großmüttern, Nonna Emine und Nonna Grazia. Wer ein Rezept nach jemandem benennt, kocht es auch so, wie es gemeint war.
Eine Pizza ist fertig, wenn sie fertig ist. Nicht, wenn der Tisch wartet.
Wir backen jede einzeln, in der Reihenfolge, in der sie bestellt wird. An vollen Abenden dauert das etwas. Wer schneller essen möchte, ist bei uns falsch, und das ist in Ordnung.
Eine Karte, die keine Frage offen lässt. Wer zu uns kommt, muss sich vorher nicht einigen.
Aus dem Ofen kommt sie in voller Größe auf den Teller. Zum Liefern backen wir kleiner, weil eine 32er im Karton nichts mehr wird.
Von der Margherita bis zur Pizzatasche mit Friarielli. Wer die Klassiker mag, wird satt. Wer etwas anderes sucht, findet es auch.
Kalbsschnitzel, Scaloppina, Lammkoteletts, argentinisches Rumpsteak, dazu Dorade, Schwertfisch, Calamari und Scampi.
Von der Tomatensuppe bis zum Schoko-Soufflé. Lang genug, dass am Tisch niemand Kompromisse machen muss.
„Es soll niemand hungrig nach Hause gehen.“
Die große Karte, von der Suppe bis zum Dessert. Bestellt wird nach Nummer, so wie am Telefon.
Durchmesser 32 Zentimeter.
Tomatensauce, Mozzarella
Tomatensauce, Mozzarella, Salami
Tomatensauce, Mozzarella, Pepperoniwurst
Tomatensauce, Mozzarella, Schinken
Tomatensauce, Salami, Schinken, Champignons
Salami, Pepperoniwurst, Champignons, Paprika, Zwiebeln, Oliven
Thunfisch, Zwiebeln
Tomatensauce, Mozzarella, Sucuk, Paprika, Schafskäse
Rucola, Cherrytomaten, Parmesanstreifen
Büffelmozzarella, Cherrytomaten, Basilikum
Tomatensauce, Mozzarella, Bresaola, Rucola, Parmesan
Tomatensauce, Mozzarella, Auberginen, Zucchini, frische Paprika
Mozzarella, Auberginen, getrocknete Tomaten, Burrata, Basilikum
Pizzatasche mit Büffelmozzarella, Friarielli, Rucola, Parmesan, Cherrytomaten, Speck
Tomatensauce, Mozzarella, Kapern, Sardellen
Tomatensauce, Mozzarella, Schinken, Champignons
Tomatensauce, Mozzarella, Pepperoniwurst, Champignons, Oliven
Olivenöl, Knoblauch, Oregano
Spinat, Gorgonzola
Ananasstücke, Schinken
Zum Liefern gibt es eine eigene Karte. Sie ist etwas kleiner, und die Pizza misst dort 23 statt 32 Zentimeter.
Vier Bilder von der Insel, die im Namen steht.
Bergland, Granit und siebentausend Nuraghen, die seit der Bronzezeit stehen. Kein Boden, auf dem etwas leicht wächst.
Olivenhaine, die älter sind als jedes Haus daneben. Wer einen Baum pflanzt, erntet ihn selbst nicht mehr richtig ab.
Achtzehnhundert Kilometer Küste, an drei Seiten offenes Wasser. Alles, was auf der Insel Rang hat, kommt von dort oder schaut darauf.
Und am Ende sitzt man zusammen, isst zu viel und bleibt zu lange. Genau das haben wir mit hierher genommen.
Sardinien steht im Namen, Italien auf der Karte. Pizza aus dem Ofen, Pasta, frischer Fisch, Schnitzel vom Kalb und Rumpsteak. Dazu ein paar Gerichte, die es so nur bei uns gibt.
Das ist kein Konzept vom Reißbrett. Es ist eine Familienküche, die gewachsen ist: mit dem, was die Gäste bestellt haben, und mit dem, was von zu Hause mitgekommen ist. Die Tagliatelle Sardegna und das Lamm nach sardischer Art stehen deshalb neben dem Wiener Schnitzel.
Zwei Pizzen tragen die Namen unserer Großmütter. Das ist kein Marketing, sondern schlicht die Wahrheit über die Rezepte.
Jede Pizza wird einzeln gebacken, in der Reihenfolge der Bestellung. Nichts wartet vorgebacken auf einen Gast.
Im Haus die große mit Suppen, Scaloppina, Lamm und Dessert. Zum Liefern die kleinere, mit dem, was den Weg gut übersteht.
Wer keine Pizza mag, findet trotzdem etwas: Pasta, Salate, Fisch, Schnitzel, Steak. Niemand muss sich für die anderen entscheiden.
Zu jedem Gericht sagen wir Ihnen, was drin ist. Fragen Sie bei Allergien und Unverträglichkeiten bitte vor der Bestellung.
Unsere Weinkarte ist kurz und kommt fast vollständig von der Insel. Wählen Sie ein Gericht, dann sagen wir Ihnen, was wir dazu einschenken würden.
Pizza Margherita
Falanghina del Sannio
Die Säure schneidet durch den Mozzarella, ohne der Tomatensauce ihre Süße zu nehmen. Der klassische Begleiter, und der unauffälligste.
Nicht nach unserer und ehrlich gesagt auch nicht nach Ihrer. Die Leiste läuft von selbst durch den Tag. Tippen Sie auf eine Uhrzeit, wenn Sie irgendwo genauer hinsehen wollen.
Mehl, Wasser, Salz, Hefe. Danach braucht er vor allem eins: Zeit und Ruhe, bevor irgendjemand ihn anfasst.
Sardinien liegt näher an Afrika als an Rom, und das merkt man überall. Tippen Sie auf einen Punkt, dann sehen Sie, wofür diese Ecke der Insel steht.
Kalkfelsen, die senkrecht ins Wasser fallen, und dahinter flaches Land voller Olivenhaine. Von hier stammt das meiste Öl der Insel.
Einzelne Tische vergeben wir nicht im Voraus. Bei Gruppen und Feiern ist das etwas anderes: Das ist eine Veranstaltung, und die planen wir gern mit Ihnen.
Ein Anruf am Vortag genügt. Wir stellen zusammen, was zusammengehört, und bringen die Pizzen in Wellen, damit alle gemeinsam essen.
Eigener Bereich mit Blick in den Gastraum, aber ohne Durchgangsverkehr. Auf Wunsch mit fester Auswahl statt Karte, das beschleunigt den Abend spürbar.
Außerhalb der Wochenendabende vermieten wir komplett. Menüfolge, Weinbegleitung und Zeitplan stimmen wir vorher gemeinsam ab.
Nein, wir nehmen keine Reservierungen an. Wer kommt, bekommt den nächsten freien Tisch. Das klingt unbequem, sorgt an vollen Abenden aber dafür, dass niemand neben einem leeren reservierten Tisch wartet. Zu zweit geht es meist schnell, mittags fast immer.